ABS Schwabe Germany

ABS Schwabe Germany
ABS Schwabe Germany

Generation im Wandel der Zeit – und nichts kann uns scheinbar aufhalten.

 

Unser Motto : Mit innovativen Ideen immer einen Schritt voraus !

Das steckte schon in den Genen des Gründers Stefan Gerhard Wilhelm Schwabe.

 

Die Kunst, aus Nichts etwas zu machen immer mit dem Ziel, es schnell zur Marktreife zu bringen, das entspringt aus einem Geist, der schon bei ihm als Kleinkind viele Gehirnzellen aktivierte : Sind sie einmal da, gehen sie auch nicht mehr verloren. Ein stets wacher aktiver Geist mit festen Prinzipien und das Zurückstellen von Privaten Belangen für die Sache – das unermüdliche Dranbleiben ist der Schlüssel zum Erfolg. Das heute einer seiner ersten Entwicklungen mal der Grundstock seines Unternehmens werden sollte, hätte er sich damals als Kind nie träumen lassen.

 

Seine Mutter hatte ihre liebe Not, ihn zum Lernen zu bewegen. Lieber waren ihm Modelle bauen und Staubsauger zerlegen – zu ihrem Schrecken, wie er das wohl alles wieder zusammen bekommt. Ein fotographisches Gedächtnis - in die 7. Schraube denken beim Tüfteln und konstruieren sind sicherlich auch Gründe des Erfolgs. In einer Familie mit 8 Kindern und einem Vater, der selten zu Hause war, war er auch in der Familie stark eingespannt.

 

Mit 15 bekam er seine eigene kleine Werkstatt zu Hause im Keller. Sein Vater brachte ihm kleine pneumatische Maschinen mit nach Hause, die er dann reparierte. Natürlich blieb es nicht dabei – schnell wurden die Mängel erkannt, Verbesserungen gezeichnet und gebaut.

 

Mit 17 fuhr er bereits mit auf Montagen, mit 18 mit dem Messe-LKW Maschinen in Frankreich verkaufen, 7 Messen in einem Jahr planen, aufbauen, Messedienst, abbauen. Und dann kam die erste eigene Entwicklung von Fördergeräten. Diese schlummerte aber dann doch einige Zeit in der Schublade wegen familiärer Schwierigkeiten : Was der Vater wollte, wollte der Sohn aber nicht. Und da halfen auch nicht Schläge und Züchtigungen.

 

Nach seiner Ausbildung zum Industriemechaniker besorgte sein Vater ihm eine Volontärstelle bei Mercedes Benz in Hamburg in der Entwicklungsabteilung. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten – sein Einsatz wurde schnell gesehen und vom Werkleiter höchstpersönlich erhielt er eine Position als Planungsleiter der Stanzerei.

 

Leider machte die Gewerkschaft einen Strich durch die Rechnung – es gab bereits 4 Anwärter, die ihm diesen Job streitig machen wollten und so landete er in der Materialkontrolle.

 

Das war aber nicht von langer Bleibe -  in Bremen bei Maschinenfabrik Krause wartete schon die nächste Position als Planer und Betriebsmittelkonstrukteur. Dort setzte er bereits die Erfahrungen von Mercedes um und bald hieß es : Es waren Viele vor dir, aber keiner hat das geschafft wie du ! In dieser Zeit entwickelte er seinen eigenen Teiletransporter weiter.

 

Dann kam nach 2 Jahren wieder der Ruf des Vaters: Willst du nicht bei uns anfangen ? Das ging dann 6 Monate gut, bis es wieder so krachte, dass die Kluft nur noch größer wurde.

 

Nach der Heirat standen nun 5 Jahre Entwicklung von Gerüsten bei Fa. RUX in Hagen an. Aber was soll ein Maschinenbauer und Tüftler mit Gerüsten anfangen? Aber auch da hatte er seinen Erfolg und Anerkennung. Nach 4 Jahren zeichnete sich aber ab, dass dies keine Zukunft für ihn war, die zugesagte Aufstiegschance wurde auf einmal durch einen neuen Mitarbeiter blockiert.

 

Nach einem offenen Gespräch mit dem Chef erlaubte ihm dieser, sich nebenbei selbstständig zu machen. Gesagt - getan : In der Baracke fing es an, nun die konstruierten Teile zu fertigen und zu montieren. Am Ende waren es über 1200 h – und dies war dann der Grundstein des heutigen pneumatischen Teileförderers. Er verdoppelte den Preis und fing an, das Gerät als „Mercedes“ zu vermarkten. Das war beileibe schwer, aber die Qualität und Technik überzeugten und innerhalb 2 Jahren brachte er es auf einen Umsatz von 140000.-DM.

 

Mittlerweile waren bereits 2 Kinder da und die Verantwortung wuchs. Es gab wieder Gespräche mit dem Vater und er war natürlich heiß auf das bereits zum Patent angemeldete Gerät.

 

Nun sollte ein Vertrag die Verbindung halten. Das Patent verkaufte er ihm. Sein Bruder und er waren nun Geschäftsführer. Innerhalb 2 Jahren plante und baute er das neue Firmengebäude, sein eigenes Haus und entwickelte Maschinen, wies die Vertreter in die Schranken, die alles verkauften, aber nicht das was technisch so machbar war. Leider kam es dann doch nach 2 Jahren durch Neid und die Provisionsverluste der Vertreter, verärgerte Mitarbeiter, deren Arbeitstrott er durcheinander brachte zu großen Diskrepanzen, die dann den Vater bewegten, ihm über Nacht die Geschäftsführertätigkeit zu entziehen. Er hatte dann während seines Urlaubes 3 Wochen Zeit, Pläne zu schmieden.

 

Mittlerweile war der 3. Sohn da. Es war wahrlich eine Herausforderung, sich in dieser Situation selbstständig zu machen. Auch weil natürlich sein Vater und Bruder alles taten, die Kunden und Lieferanten ihm madig zu machen mit Briefen, man solle nicht bei ihm kaufen und ihn nicht beliefern, er hätte kein Geld und keine Ahnung – hatte er ja jetzt eine Konkurrenz aufgemacht. Sein Bruder meinte, ob er nicht als Metzger gehen könnte. Natürlich entwickelte er ein neues Fördergerät, was das alte weit in den Schatten stellte. Kunden, die es einmal einsetzen, wollen nichts anderes mehr. So wollte er es. Und so ist es bis heute. Stetige Weiterentwicklung sichert dabei die Stellung zum Produkt Nr. 1 auf dem Weltmarkt.

 

Erst verkaufte er italienische Maschinen. Das war aber schon nach 2 Jahren vorbei, weil ein durchschnittlicher Lieferverzug von 6 Monaten seinen Ruin bedeutet hätte. Er kaufte, um diese Zeit zu überbrücken, gebrauchte Maschinen, verknüpfte diese mit den Steuerungen, die er eh in Deutschland gebaut hatte und installierte diese beim Kunden, bis die Maschinen aus Italien endlich geliefert wurden. Nach 2 Jahren verrechnete er seine Unkosten und produzierte fortan selbst in der Tschechei. Dies sollte 7 Jahre so bleiben, bis das Land in die EU kam. Die Preise schnellten in die Höhe und das war dann schnell das Aus für die Produktion dort.

 

In der Zwischenzeit – 2 Jahre nach seinem Weggang von GSW- verunglückte sein Bruder 30 m vor der Firmentür schwer und lag 6 Jahren im Wachkoma. Das war für den Vater ein Schlag und er musste wieder selbst ran. Die Probleme wuchsen und man wusste sich keinen Rat als wieder bei ihm an zu klopfen. 6 Prozesse beendigte er, weil diese mit technischem Unverstand aktiviert wurden. Man holte ihn ab, um ein Maschinenproblem zu lösen – die Kundin wollte die Maschine zurück geben. Nach 15 Serviceeinsätzen war man mit seinem Latein am Ende. Er fand aber die Mängel noch am gleichen Tag – nach 2 h war das erledigt ! Man engagierte ihn als selbstständiger Berater – leider wurde aber das vereinbarte Honorar nicht bezahlt, was ihn veranlasste, den Kontakt erneut abzubrechen. Erst in 2003, als sein Bruder verstarb, fing der Kontakt wieder an. Seitdem nun der Vater Rentner ist klappt es. Sicherlich hat auch der Tod seines Bruders eine Wende gebracht. Aber geschäftlich bleiben sie Konkurrenten.

 

Seit 2003 produziert ABS Schwabe alle Maschinen in Deutschland, nach der heil überstandenen Maschinenbaukrise in 2009 größtenteils mit verlängerter Werkbank. Das Maschinenprogramm wurde stetig weiterentwickelt und sichert uns einen festen Platz auf dem Markt. Seit 1994 entwickeln und konstruieren wir im Baukasten.

 

Mittlerweile gibt es eine neue Haspelserie, alles im Baukasten, und im nächsten  Jahr starten wir unseren Internetshop, wo Kunden sich Ihre Maschine individuell zusammen stellen können.

 

In 2010 kamen unsere Niederlassungen auf den Philippinen und in China hinzu. Das war auch das Jahr, wo seine 1. Ehe in die Brüche ging. Seine 4 Söhne aus dieser Ehe gehen einen guten Weg, aber keiner ist fest im Unternehmen tätig.

 

Mit seiner neuen Frau hat er bereits 3 weitere Söhne und eine Tochter hat sie mit in die Ehe gebracht.  In 2016 gründeten er den Hauptsitz in Bitburg, in Sprockhövel ist die Zweigstelle.

 

Seit 2010 haben wir unseren Umsatz stetig gesteigert, neue Produkte wurden entwickelt und verkauft. Unserem Motto - keine Kredite und auf dem Teppich bleiben – selbst ist der Mann – bei uns arbeitet der Chef voll mit – bleiben wir treu.  Denn es geht nichts über eine stabile sichere Finanzlage des Unternehmens. Dazu braucht man viele Standbeine und innovative Produkte, einen Entwicklergeist und ein schnelles Umsetzen von Ideen sichern uns eine permanent gute Auftragslage.

ABS Schwabe Philippines

Durch die Gründung des Unternehmens auf den Philippinen konnten neue Geschäftszweige erarbeitet werden. Es werden dort Maschinen auf Lizenzbasis gebaut und vorrangig im asiatischen Raum vertrieben.

 

Fotovoltaik-Systeme, Wasserkraftanlagen und moderne Gebäudetechnik sind weitere Handelsbereiche des Unternehmens.

 

ABS Schwabe China

In 2010 entwickelte sich auch durch Kundenkontakte eine ständige Vertretung in China. Vorrangig betrifft dies aber den Handel mit Produkten für den asiatischen Markt.